Landschaft - Umwelt - Natur

Landschaft - Umwelt - Natur


Landschaft Pflege/Entwicklung Natur Gewässer

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Eingriffsplanungen:
UVS - LBP - GOP - Umweltbericht
Pflege- und Entwicklungspläne für die Straßenbauverwaltung Sonderkartierungen: Fledermäuse, Säuger, Vögel, Amphibien u.v.a Pflege und Entwicklung von Still- und Fließgewässern.



Das Büro VisualÖkologie bearbeitet Planungen zum Schutz von Landschaft, Umwelt und Natur. Hierzu gehören Umweltverträglichkeitsstudien und Umweltberichte für UVP-pflichtige Vorhaben, Grünordnungspläne, Landschaftspflegerische Begleitpläne, Pflegepläne sowie Sonderuntersuchungen zu Flora und Fauna, zum Beispiel die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung.

Aktueller Stand:

in Arbeit: Freilanderhebungen!!
fertig: siehe Projektliste

11.05.2010: Ein gewönlicher Tag? Wohl kaum!

4:00 Uhr früh, das ist doch wirklich verdammt früh - aber die Natur ruft.

5:30 Uhr: kleine winzige total runtergefahrene Straße. Dichter Nebel! Aber das wäre noch nicht das Schlimmste: Warum um alles in der Welt, geht es hier zu wie am Neckartor in Stuttgart. Eine endlose, navi-bedingte Schlange von LKWs. Hallo, könntet ihr bitte eine Umleitung nehmen. Ich höre nichts. Die Rauchschwalben triefen im Nebel so vor sich hin. Immerhin: Eine Dorngrasmücke zwitschert gegen den Lärm an. Manchmal gibt es auch Lücken im Lärmteppich. Dann ahnt man, wie schön es hier eigentlich ist - ohne Lärm und Nebel.

8:30 Uhr: kleines Bächle, kein Lärm, dafür Rohrsängergezwitscher. Der Nebel hat sich inzwischen auch verzogen, aber es ist noch immer sch---kalt. Jetzt wäre eigentlich ein wenig globale Erwärmung angesagt.

11:00 Uhr: Tongrube, Treffen mit UNB. Bei den Voruntersuchungen hat sich schon eine ziemlich exklusive Fauna angedeutet. Erster Auftritt Kiebitze: verjagen erfolgreich einen Schwarzmilan. Sehr schön in Szene gesetzt. Zweiter Auftritt Regenpfeifer: rennen um ein Wasserloch herum. Nächstes Mal etwas mehr stimmlicher Einsatz bitte! Dritter Auftritt Braunkehlchen: hab dich schon gehört! Jetzt ein wenig Zurückhaltung, bitte! Also gut, setzt dich in Positur. Hup, hup, hup - Gelbauchunken, ihr wart von der Dramaturgie her eigentlich für den Anfang gebucht. Aber im Großen und Ganzen: Jungs und Mädels, jetzt haben wir richtig Probleme!

Sie brauchen einen Flash-Player um den Film zu sehen.
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13:00 Uhr: Hotel Wipfelglück (heißt wirklich so). Hier kommt ein Hotel auf Stelzen hin - Baumhäuser - welch ein fantastischer Ausblick. Und endlich Sonne! Am 17.04. gab es hier ein besonderes „Natur“schauspiel. Die Aschewolke hat alle Flugzeuge und Kondensstreifen vom Himmel vertrieben. Zurück blieb streifenfreies Blau bis zum Horizont. Neben mir wärmt sich eine Waldeidechse auf, ein Schwalbenschwanz segelt vorbei - Mittagspause.

15-19:00 Uhr: Ein wenig „richtige“ Arbeit ist noch zu erledigen. Pflanzenartenlisten von einigen Projekten sind wegen des schlechten Wetters liegen geblieben.

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20:00 Uhr: Auf dem Heimweg sei noch ein kleiner Umweg zu einem möglichen neuen Projekt erlaubt. Ein Stück Urwald soll einem Neubaugebiet weichen. Ein kleiner Abendspaziergang mit dem Fledermausdetektor weist den richtigen Weg: das „Overload“-Lämpchen am Detektor blinkt schon gar nicht mehr, sondern signalisiert Dauerüberlastung. Hier gibt es mehr Fledermäuse als Bäume. Das wird auch in Zukunft so bleiben, da bin ich mir ganz sicher.

14.01.2010: Das neue Jahr startet mit gerade atemberaubender Geschwindigkeit. Die Vorplanungen zu den Querungshilfen sind auf dem Weg! Das ist schon einmal eine Erwähnung wert. Das Konjunkturpaket II hat auch für den Naturschutz einige Euro übrig. Die UNBs lieferten viele gute Ideen zur Wiedervernetzung von Lebensräumen. Und das Referat Strassenplanung beim RP Stuttgart hat sich selbst übertroffen: Vorplanungen und Ausführungsplanungen für sechs Streckenabschnitte und Bauwerke in 4 Monaten! Das ist rekordverdächtig. Jetzt darf man gespannt sein, welche von den beim Innenministerium eingereichten Vorschlägen tatsächlich finanziert werden. Für Nordwürttemberg sind vier Amphibienschutzanlagen, eine Grünbrücke und eine Überflughilfe im Rennen. Jetzt ist Daumendrücken angesagt.

Ein Wermutstropfen: Eine Grünbrücke bei Herrenberg schied aus, obwohl sie für den Wildwechsel vom Schönbuch zum Schwarzwald von essentieller Bedeutung gewesen wäre. Grund: Die Siedlungen sind so weit zusammengewachsen, dass ein funktionierender Biotopverbund nicht mehr möglich erscheint. Eine bittere Erkenntnis.

zum Foto: kaum 50m von hier entfernt durchschneidet die A 7 bei Heidenheim einen grossflächigen Waldbestand und damit einen potenziellen Wildwanderweg von der Schwäbischen Alb bis hinein ins bayerische Donauries. Mit einer Grünbrücke wird die Wald-zu-Wald-Verbindung wieder hergestellt, Wolf und Biber haben freie Bahn.

2. Advent 2009: Nur noch diese eine Bemerkung, für dieses Jahr.

Ich erlaube mir ja immer, zum Jahresende ein kleines Resümee zu ziehen. Mach ich jetzt nicht. Gute-Laune-Statements gibt es auf dieser Seite genug.

Der Artenschutz läuft ja prima, noch nie wurden so viele Nistkästen aufgehängt. Gut, zugegeben, der Flächenschutz wird nach und nach ausgehebelt, ab März kann man sich sogar freikaufen, ein Ablasshandel der modernen Art. Angesichts dessen, was uns in den nächsten Jahren bevorstehen könnte, ist dieser kleine Fauxpas nicht einmal mehr ein Achselzucken wert.

Fragen wir dazu einen Experten: „Hallo, Kohlendioxid, Entschuldigung, darf ich Sie mal kurz bei der Erderwärmung stören. Was halten Sie vom Klimagipfel?“ Statt einer Antwort wird die sibirische Taiga eine übel riechende mit Schwefelwasserstoff angereicherte Wolke Methan von sich geben. Das war jetzt aber nicht sehr höflich.

Während wir uns wissenschaftlich und rechtlich fundiert darin ergehen, ob nun eine Beeinträchtigung von 3/8 Lerchenrevieren den Verbotstatbestand der Zerstörung von Fortpflanzungs- und Ruhestätten erfüllt, läuft uns die Zeit davon.

Wir drehen an winzigen Schräubchen und tun so, als ob wir die globalen Stellschrauben betätigen würden. Wir postulieren eine 2°-Grenze, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, ob diese Grenze irgendeine Relevanz hat. Welche Rolle spielte wohl der Mensch bei Beginn oder Ende der Eis- und Warmzeiten? DAS waren richtige Klimakatastrophen! Gletscher in Esslingen. Ganzjährig Ski und Rodeln gut! Das muss man erst einmal hinbekommen!

Da hilft nur noch beten - zur Weihnachtszeit im übrigen gar keine so schlechte Idee.

28.09.2009: Die Hühner von Stuppach

Bei meiner Suche nach Ausgleichsflächen sah ich rein zufällig gerade noch einen Bürzel in eine Hecke verschwinden. Nach einiger Zeit der Beobachtung kam Bewegung in die Hecke, und daraus entstand dieses Filmchen als klassischer Vierakter:

  • Geheimnisvolles Rascheln...
  • Die Luft ist rein! Mittagessen, Kinder!
  • Keiner rührt sich! Ein Biologe beobachtet uns!
  • Gehn wir wieder. Papa macht den Abschluss!

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07.08.2009: Der letzte Kampf der Kiebitze. Sie haben ziemlich lang durchgehalten, haben ihr Nest und ihr Gelege verteidigt. Als einzelnes Brutpaar konnten sie sich am Ende doch nicht den Angriffen dieser Krähen erwehren. Wenige Tage nach diesen Aufnahmen waren sie verschwunden: das wahrscheinlich letzte Kiebitzpaar auf der Ostalb.

Daimlerstadt S-dorf! Schillerstadt M-bach! Kiebitzstadt G-dorf? Unter dem Ortsschild von M-heim: Partnerstadt der Schlingnatter und anerkannter Luftkurort?

Käme sowas als Lachnummer aufbereitet morgen in der „Zeitung mit den großen Buchstaben“, und nächste Woche in den Tagesthemen natürlich vor dem Wetter („Danke Tom Burow, ja auch morgen hat die Schlingnatter aus M-heim wieder hervorragendes Wetter“)?

Immerhin: Der Kiebitz hat keine Gewebesteuer zurückgefordert, obwohl das Brutgeschäft dieses Jahr ganz schlecht lief.

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All-Time-Favourites-Links: Die Projektliste und die Büroausstattung.

weitere Hinweise aus früheren Jahren

Aus gegebenem Anlass bitte ich alle Besucher von dieser Seite Kenntnis zu nehmen.

Immer wieder erreichen mich schön und teuer aufgemachte Bewerbungen. Tun Sie das nicht! Ich schicke die Unterlagen NICHT zurück! Schreiben Sie mir stattdessen eine E-Mail, kostet nichts und ich kann direkt darauf antworten.

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Impressum

Für den Inhalt verantwortlich: Büro VisualÖkologie, Landschaft - Umwelt - Natur, Hans-Georg Widmann, Richard-Hirschmann-Str. 31, 73728 Esslingen, U-Steuer ID DE145274717

Tel.: Null-sieben-elf-neun-einunddreißig-neunundfünfzig-dreizehn oder einfacher 0700-widmann-1.

Da meine Büro-E-Mail-Adressen - kaum sind sie irgendwo online - bespamt werden, kommt die Beschreibung in Prosa: man nehme die URL und setze statt "www" einfach "buero ÄT" davor, also etwa so: buero[ÄT]visualoekologie.de

Mein Server läuft übrigens mit Opensuse 11.2 Opensuse_1.gif - 1878 Bytes Diese Seiten sind optimiert für Opera-Browser 10, andere Browser dürften aber auch funktionieren ;-)